Geschichte
Im Maria Theresien Frauenhospital in der Feldgasse arbeiten seit November 1899 die Schwestern Salvatorianerinnen im Krankendienst. 1930 beschließen die Schwestern, ein eigenes Krankenhaus zu kaufen.
17. Sept.1930
Kauf des ehemaligen Sanatoriums Rosenthal in Hacking (Nervenheilanstalt) durch die Schwestern Salvatorianerinnen. Nach Umbau und Einrichtung nur der wichtigsten Mittel erfolgt am 19. Okt. 1930
die Eröffnung des Spitals durch Bundespräsident MIKLAS persönlich, die Einweihung nimmt Bischof SEIDEL vor; Das Krankenhaus verfügt über Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie

1935 - 1936
Zubau: Operations-Säle, Labor, Röntgen, Eröffnung der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie
Die Inbetriebnahme der neuen Röntgenanlage, damals einer der modernsten Apparate, ermöglicht ein schlag- und strahlenfreies Arbeiten.
1939 - 1945
Während des zweiten Weltkriegs dient das Spital als Lazarett: größtenteils griechische, deutsche, ungarische, zuletzt russische Verwundete werden hier gepflegt.
1949 - 1953
erfolgt ein weiterer Zubau für Krankenhaus-Kapelle, Operationssäle, Labor, Röntgen, Geburtshilfe und Gynäkologie
1951 - 1953
muss die Geburtsabteilung vorübergehend geschlossen werden, dadie Vergütung durch die Krankenkasse viel zu gering ist.
5. Dezember 1953
Eminenz Kardinal INNITZER weiht das Glöcklein der Kapelle, das als Patron den Erzengel Michael erhält
6. Dezember 1953

Kirchweihe, Feier der ersten Hl.Messe in der neu erbauten Kapelle, das Glückwunschtelegramm des Hl.Vaters wird verlesen, anschließend werden alle neuen Räume eingeweiht.
Innovationen der späten 50er Jahre:
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Neue Heizanlage (Schwerölbrenner)
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Neue Destillationsanlage für Operationstrakt
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Neues Mikroskop für das Labor
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Neuer Röntgenapparat
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Neuer Dampfkessel für die Wäscherei
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Erste Telefonanlage mit Direkt-Summgerät
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Kanalisierung
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Erweiterung der Hausapotheke
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Neues Küchenmagazin
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Modernisierung der Tischlerei
März 1968
Erste Anti Rhesus D Prophylaxe in Wien - Doz. Dr. Goll

1971
Das IT-Zeitalter beginnt: Anschaffung eines Kleincomputers (Ruf Praetor I)
01. Jänner 1976
Das Wiener Neujahrsbaby kam um 0.01 Uhr in St.Josef zur Welt
1986 - 1994
Spatenstich Neubau / Umbau / Generalsanierung:
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2 neue OP Säle
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Überwachungsstation
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3 Kreißzimmer
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2 Säuglingszimmer
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Milchküche
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Personal u.v.a.m
1988
Segnung der neuen Räume durch Eminenz Kardinal DDr.Franz König
25.Oktober 1989
Grundsteinlegung für die neue Krankenhauskapelle durch Pfr. Dr. Rudolf Prokschi von Ober St.Veit
1. Februar 1990
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1. Operation im neuen OP-Trakt
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Beginn der laparoskopischen Operationen
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Pressekonferenz der neuformierten
„Interessensgemeinschaft österreichischer Ordenskrankenhäuser“
im St. Josef-Krankenhaus
8. Dezember 1990
Einweihung der neuen Krankenhauskapelle durch Exzellenz Weihbischof Florian Kuntner
1993
Erster Computertomograph CT und neue Röntgenanlage
1994
Abschluss der Generalsanierung des St. Josef-Krankenhauses
1997
Anschaffung eines der modernsten Ultraschall-Geräte (Power Tissue Doppler, Farbduplex)
1998
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Umstellung der gesamten Krankenhaus-EDV
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Schwerpunkt Qualitätsmanagement:
Beginn der flächendeckenden Patientenbefragung; sie bringt sehr positives Feedback
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Einführung eines neuen Pflegedokumentationssystems, Erweiterung der Pflegestandards
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Umstellung der Küche auf die modernen HACCP-Hygiene-Standards
1999
Das Wiener Neujahrsbaby kommt im St. Josef-Krankenhaus auf die Welt
2000

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Eröffnung des SDS-Gesundheitszentrums
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Die Homepage geht online
2001
Eröffnung der nach farbpsychologischen Grundsätzen neu gestalteten Kreißzimmer
Eröffnung der neuen interdisziplinär geführten Intensivstation (4 Betten) und der post-operativen Überwachungsstation (3 Betten)

Einrichtung der Stabsstelle „Entlassungsmanagement" zur Sicherung der optimalen Betreuung von PatientInnen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus
2002
Mit 1121 Geburten wird erstmals seit Jahrzehnten wieder die Marke von 1000 Babys/Jahr übersprungen
2003
Elektronisches Menübestellsystem bringt Verbesserungen für die Menüauswahl der PatientInnen
Neues, hochmodernes Ultraschallsystem (Second harmonic imaging System) bringt wesentliche Fortschritte speziell in der kardiologischen Diagnostik

1. April 2004
Die 3 Wiener Ordenskrankenhäuser
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KH der Barmherzigen Schwestern in Gumpendorf
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Orthopädisches Spital Speising
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St.Josef Krankenhaus
werden in eine gemeinsame Holding eingebracht und bilden die VINZENZ GRUPPE WIEN; Gesellschafter sind die Vinzenz Gruppe und die Schwestern Salvatorianerinnen.
2005
Der Integrationsprozess in den innovativen Krankenhausverbund "Vinzenz Gruppe" verzeichnet die ersten erfolgreich absolvierten Meilensteine:
Abstimmung der Medizinischen Strategie der Krankenhäuser zur Sicherung einer optimalen medizinischen Versorgung der Wiener Bevölkerung; Umstellung des Rechnungswesen auf den Standard der Holding, gemeinsames Corporate Design, ...
Die Ethikberatung im Krankenhaus wird ausgebaut und neu strukturiert, damit ethisches Handeln im Krankenhaus nicht nur eine Frage des persönlichen Engagements einzelner Mitarbeiter bleibt:
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Ethikbeirat als beratendes Organ auf Ebene der Vinzenz Gruppe
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klinisches Ethik-Komitee zur Diskussion aktueller Fragen
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klinisches Ethik-Kosil für kurzfristige notwendige Beratung in konkreten Situationen
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Ethik-Kommission laut Wr. KAG mit gesetzlich definiertem Tätigkeitsbereich
Akademisches Lehrkrankenhaus
Das St. Josef-Krankenhaus wird Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien und beteiligt sich an der praxisnahen Ausbildung von Studenten in den Fächern Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe
Ausbau der medizinischen Schwerpunkte
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Varizenchirurgie (OA Dr. Alfred Obermayer)
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Verstärkung plastische Chirurgie (Univ.-Doz. Dr. Brigitta Balogh)
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Ausbau der Kompetenz im Bereich der Onkologie (OA Dr. Stefan Brugger)
2008
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Brustgesundheitszentrum
Mit der Errichtung eines Brust-Gesundheits-Zentrums wird die Behandlung von Erkrankungen der Brust innerhalb der Vinzenz Gruppe in Wien im St. Josef-Krankenhaus konzentriert. Leiter des Brust-Gesundheitszentrums ist OA Dr. Ulrich Schmidbauer.
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Einführung eines Risk + Fehlermanagement-Systems (hiSAM)
2009
Der Schwerpunkt "minimal invasive Chirurgie" wird ausgebaut.
Bei der SILS-Methode können auch größere Bauchoperationen wie Blinddarm oder Gallenblasenentfernung mit einem einzigen, im Nabel versteckten Handschnitt operiert werden, es bleibt keine sichtbare Narbe.
Qualitätsmanagement
Das Krankenhaus wird erfolgreich gemäß dem Qualitätsmanagementsystem pCC inkl. KTQ zertifiziert.
Der Platz an der Straßenkreuzung Auhofstraße/Schloßberggasse in unmittelbarer Nähe des Spitals wird zu Ehren der Gründer des Ordens der Schwestern Salvatorianerinnen in Müllenweber-Jordan-Platz benannt.
2010
Am 12. März wird in Anwesenheit von Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely die Zertifizierungsurkunde gemäß pCC ink. KTQ überreicht.
Das St. Josef-Krankenhaus wird als das beste im Jahr 2009 erstzertifizierte Spital des gesamten deutschsprachigen Raums ausgezeichnet.
Univ. Prof. Dr. Leopold Öhler wird Vorstand der Ersten Abteilung für Innere Medizin.
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Gattin sind Ehrengäste bei seiner Antrittsfeier am 6. April
vl.n.r.: Dr. Gerhard Knor (Geschäftsführer), Sr. Brigitte Thalhammer SDS (Provinzleiterin Schwestern Salvatorianerinnen), Margit Fischer, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Prim Univ.Prof.Dr.Leopold Öhler, Sr. Carmen Maria Weiß SDS (Geschäftsführerin), Dr. Ulrich Schmidbauer (Ärztlicher Direktor)
Im November 2010 wird die Krankenhausleitung neu formiert:
Dr. Gerhard Knor verlässt nach 15 Jahren das Unternehmen, Sr. Carmen Maria zieht sich aus der Geschäftsführung zurück, bleibt jedoch Pflegedirektorin.
Zu Geschäftsführern werden Dr. Ulrich Schmidbauer (gleichzeitig Ärztlicher Direktor) und Mag. Johann Seethaler, MHA (gleichzeitig Verwaltungsdirektor) bestellt.
2011
Die Universitätsklinik für Innere Medizin I des Wiener AKH /Med.Uni Wien (Ltg.: Prof. Zielinski) und die Abteilung für Innere Medizin I des St. Josef-Krankenhauses (Ltg.: Prof. Öhler) gehen im Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC) eine Kooperation in den Bereichen Forschung und Therapie bei onkologischen Erkrankungen ein.
Mit 1. Juli wird Frau Elisabeth Marcher, BSc. zur Pflegedirektorin bestellt. Sr. Carmen Maria Weiss SDS bleibt Mitglied des Krankenhausvorstands für den Verantwortungsbereich Wertemanagement.
2012
Re-Zertidizierung nach pCC inkl KTQ (Auszeichnung als "bestes re-zertifiziertes Krankenhaus 2012")
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