Beratungsangebote

Unterstützung durch Psychotherapie und Klinische Psychologie

 Die Veränderungen, die eine Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt eines Kindes mit sich bringen, können zahlreiche Fragen aufwerfen: Werde ich mit der neuen Situation zurechtkommen? Werde ich genügend Unterstützung erhalten? Wie wird sich meine Partnerschaft entwickeln? Zusätzlich zur hormonellen Umstellung können auch andere Umstände wie Konflikte in der Partnerschaft und in der Familie, finanzielle Probleme oder sonstige einschneidende Lebensereignisse verunsichern und ängstigen.

Ein oder mehrere Gespräche mit einer entsprechend geschulten, außenstehenden Person können in diesen Situationen hilfreich und entlastend sein. Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an das Stationspersonal. Unser Team der Klinischen Psychologiesteht Ihnen gerne zur Verfügung.

Sozialarbeiterin

Eine Sozialarbeiterin der MA 11 ist in unserem Haus für Sie da. Sie bietet Ihnen

  • Beratung und Information in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Karenz
  • Beratung in persönlichen Fragen: Partnerschaft, Elternschaft, Alleinerzieher/in, Erziehungsfragen, psychische Probleme, ...
  • Beratung zur Thematik Adoptionsfreigabe und anonyme Geburt
  • Information über die Elternschulen der Stadt Wien (MAG 11) und weitere Angebote der Eltern-Kind-Zentren und diversen anderen Einrichtungen zum Thema Schwangerschaft, Geburt und Leben mit Kindern.

Terminvereinbarung: 
DSA Cornelia Laaber, Sozialarbeiterin der MA 11/Eltern-Kind-Zentrum 23. Bezirk 
T: +43 676 8118 65181 oder T: +43 1 86334-23894
Di und Mi 8-12 Uhr, Do 8-17 Uhr

In den Eltern-Kind-Zentren der Stadt Wien steht Ihnen 

  • Montag, Dienstag, Freitag: 9-13 Uhr 
  • Donnerstag: 9-17.30 Uhr

eine Ansprechpartnerin bzw. ein Ansprechpartner für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Eltern mit Wohnsitz in Wien können mit dem Mutter-Kind-Pass noch Wochen vor der Geburt ein Willkommensgeschenk beziehen. 

Frühe Hilfen Sprechstunde

für Schwangere und Eltern mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren 

Die Organisation "Frühe Hilfen" bietet – im Rahmen von Sprechstunden direkt im
St. Josef Krankenhaus Wien – umfassende Unterstützung und Beratung rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft. 

  • Sie haben Fragen und Sorgen rund um die Schwangerschaft und die erste Zeit mit dem Baby?
  • Sie benötigen Unterstützung im Alltag oder suchen den Kontakt zu anderen Müttern? 
  • Sie konnten noch keine Hebamme für die Wochenbettbetreuung finden? 
  • Sie haben Sorgen oder fühlen sich belastet? 

Für all diese Themen und mehr stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung oder vermitteln passende Angebote in Ihrer Nähe. Um die richtigen Ansprechpartner/innen oder Hilfen zu finden, werden wir Sie etwas ausführlicher nach Ihrer gesundheitlichen und persönlichen Lebenssituation befragen. Gerne können Sie unser Angebot auch anonym in Anspruch nehmen. 

Wir sind jeden Mittwoch zwischen 14.30 und 16.30 Uhr in der Frühe Hilfen Sprechstunde (Ebene 1, Beratungszimmer "Frühe Hilfen") für Sie da. Das Angebot ist für Sie kostenlos, Sie können gerne ohne Anmeldung vorbei kommen. Wenn Sie es wünschen, kommen wir gerne zu Ihnen auf die Station. Fragen Sie eine Hebamme oder das Pflegepersonal vor Ort, sie helfen Ihnen weiter. 

Anonyme Schwangerenbetreuung und Geburt

Schwangere Frauen in Ausnahmesituationen können unser Krankenhaus ohne Bekanntgabe ihrer Identität aufsuchen und unbürokratisch und schnell sowohl medizinische als auch menschlich-psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Die dabei anfallenden Kosten werden dankenswerterweise von einem Krisenfonds des Ordens der Salvatorianerinnen übernommen.

Kontaktaufnahme: 

  • Bei der Geburt jederzeit direkt im Kreißzimmertrakt bei der diensthabenden Hebamme (T: +43 1 878 44-2520)
  • Während der Schwangerschaft erkundigen Sie sich bitte werktags (jeweils am Vormittag) an der Telefonzentrale im Eingangsbereich des Krankenhauses nach folgender Ärztin, die mit der Materie besonders vertraut ist: OÄ Dr. Badrea Nakhla

In der Schwangerschaft und während der Geburt werden Frauen, die aus schwerwiegenden Gründen ihre Identität nicht preiszugeben wagen, nach den üblichen medizinischen Standards abseits des Routinebetriebes persönlich betreut. Bei der Erstbehandlung wird der werdenden Mutter ein anonymer Zahlen-Buchstabencode zugeordnet, um eine kontinuierliche medizinische Betreuung zu ermöglichen.

Sicherung der Identität: 
Bei der anonymen Geburt werden von Mutter und Kind Fingerabdrücke abgenommen und bei den codierten medizinischen Akten unter Verschluss verwahrt. Diese Maßnahme dient dem Identitätsnachweis zwischen Mutter und Kind.