Minimal-invasives Leistungsspektrum

Am St. Josef Krankenhaus wird der überwiegende Teil der Eingriffe minimal-invasiv (Stichwort „Schlüsselloch-Chirurgie") durchgeführt. Mit dieser Operationstechnik, die in den späten 1980er Jahren entwickelt und danach durch zahlreiche technische Verfeinerungen wesentlich optimiert wurde, können die durch den chirurgischen Zugang entstehenden Folgen und Belastungen auf ein Mindestmaß reduziert werden.  

Vorteile dieser schonenden OP-Methode sind weniger Schmerzen, eine raschere Genesung, ein kürzerer Krankenhausaufenthalt sowie ein besseres kosmetisches Ergebnis. Auf minimal-invasivem Weg operierte Patienten erholen sich rascher und erreichen früher ihre gewohnte Leistungsfähigkeit. Durch die Verringerung des Zugangstraumas werden auch Wundheilungsstörungen, Wundinfektionen, Narbenbrüche und Verwachsungen im Bauch bedeutend seltener beobachtet.

An unserer Abteilung kommen modernste Instrumente, Medizinprodukte und Endoskope zur Anwendung.

Folgende Operationen führen wir standardmäßig minimal-invasiv, also durch kleine Schnitte oder via Spiegelung von Magen und Darm, durch:

  • Refluxchirurgie und Zwerchfellbruchchirurgie
  • Operationen bei Achalasie (spezielle Schluckstörung)
  • Operationen bei Schlunddivertikel (Ausstülpungen der Rachenwand, Zenker-Divertikel)
  • Magenteilentfernung, komplette Magenentfernung
  • Speiseröhrenentfernung
  • Adipositaschirurgie (Magenbypass, Sleeve-Resektion)
  • Dickdarm- und Mastdarmteilentfernung
  • Mastdarmfixation bei Prolaps
  • Milzentfernung
  • Nebennierenentfernung
  • Narben- und Leistenbruchchirurgie
  • Gallenblasenentfernung
  • Sympathikusblockade