Ein schlafendes Frühgeborenes mit einem Gerät zur Atemunterstützung über der Nase.
Wir über uns

Fürsorglich für die Kleinsten

In der Neonatologie im St. Josef Krankenhaus Wien werden Frühgeborene ab der 28. Schwangerschaftswoche sowie kranke Neugeborene betreut.

Wir verfügen über sechs neonatologische Intensivbetten (NICU-Betten) für schwerer erkrankte Babys und zehn neonatologische Überwachungsbetten (NIMCU-Betten). Extrem früh geborene oder neugeborene Kinder mit schweren Erkrankungen, wie einem angeborenen Herzfehler, werden in die Klinik Ottakring, die Klinik Donaustadt oder ins AKH Wien überstellt.

Video: Rundgang durch die Neonatologie

Werfen Sie einen Blick in unsere Räumlichkeiten.

Eine Mutter hält die Hand ihres Babys.
ELTERN und Besucher*innen

Weil Ihre Nähe gebraucht wird

In der Neonatologie gibt es für Eltern keine Besuchszeiten, denn für die Entwicklung des Kindes ist die Nähe und Zuwendung der Eltern nötig. Viele fühlen sich anfangs beim Anblick ihres Kindes überfordert und brauchen Zeit, um sich ihm anzunähern. Aus Angst, dem Baby wehzutun, trauen sie sich anfangs kaum, es zu berühren. Das ist ganz normal.

Doch bald spüren Eltern, wie sehr ihr Kind großflächige, ruhige Berührungen genießt. Sie erkennen rasch die Signale, mit denen das Baby zu verstehen gibt, wie es ihm geht. Mit der Zeit kennen Eltern ihr Kind so gut wie sonst niemand auf der Station.

Folder „Gemeinsam für Ihr Baby“

Der Leitfaden für Ihren Aufenthalt auf der Neonatologie.

Jetzt herunterladen (PDF, 392 KB)
Ein Neugeborenes in einem Intensivbett wird von einem Ärzte-Team untersucht.
Visiten

Ein offenes Ohr für alle Fragen

Bei den täglichen Visiten werden Sie ausführlich über den Gesundheitszustand Ihres Kindes informiert. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Fragen zu stellen und Unklarheiten zu klären! Auch das Pflegepersonal informiert Sie jederzeit über Ihr Kind. Bei manchen Erkrankungen (z. B. Infektionen) kann es einige Tage dauern, bis die Ärztin oder der Arzt die genaue Ursache kennt. Wir informieren Sie so rasch wie möglich über alle Veränderungen.

Entwicklung fördern

Kinder von Tag eins an stärken

Wir möchten allen Kindern, die nach einer zu frühen oder problematischen Geburt bei uns betreut werden, die bestmögliche soziale, emotionale und kognitive Entwicklung ermöglichen. Dafür haben wir ein umfassendes Betreuungskonzept etabliert, das auf mehreren Faktoren basiert.

Ein Frühgeborenes, das Atemunterstützung braucht, kuschelt mit seinem Vater auf der Neonatologie.

Wir fördern die Entwicklung einer engen Beziehung zwischen dem Kind und der Mutter bzw. den Eltern von Anfang an. Bereits der erste direkte Hautkontakt gleich nach der Geburt („Bonding") führt zu einer raschen Anpassung des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung und ist für den Aufbau einer guten Stillbeziehung von großer Bedeutung. Beim regelmäßigen „Känguruing“ wird das nackte Baby auf den nackten Oberkörper der Mutter oder des Vaters gelegt und erhält so die Nähe und Wärme, die es für die weitere Entwicklung braucht.

Ebenfalls ab dem ersten Tag übernehmen Eltern unter Anleitung der Pflegepersonen schrittweise die Pflege und Ernährung ihres Kindes.

Eine Mutter ernährt ihr Baby über eine Sonde mit Muttermilch.
Eine Pflegekraft geht durch die Räumlichkeiten der Neonatologie im St. Josef Krankenhaus Wien.
Eine Pflegerin steht an einem Monitor, mit dem die Körperfunktionen eines Babys überwacht werden.